Poker-Runde
Kaupthing-Einlagen
In dem Artikel der WirtschaftsWoche heißt es, dass der in einem Interview angeblich missverstandene Staatspräsident Olafur Grimson gesagt hätte, man werde deutsche Anleger auszahlen, da österreichische Sparer ja auch entschädigt worden. Die Fälle seien aber nicht vergleichbar, da österreichische Gelder bei einer österreichischen Bank lagerten. Sie wurden von der Aufsicht blockiert und ausgezahlt.
Angeblich verfügt Kaupthing über 265 der 300 Millionen Euro, die den deutschen Sparern zustehen. Es werde aber noch um 55 Millionen gepokert, die bei der DZ Bank liegen, die das Geld mit an Kaupthing gegebene Kredite verrechnen will. Anwalt Klaus Nieding äußerte, er wolle den deutschen Staat in die Haftung nehmen, weil der Kaupthing "einen leichten Zugang zum deutschen Markt" gewährt habe.

